Donnerstag, 19. Mai 2016

Die Achterbahnfahrt der Hertha (-Fans) ...


Gefühlsmäßig ist die abgelaufene Saison ganz schwer einzuordnen. Hertha startet wie "Phönix aus der Asche" um am Ende mit gestutzten Flügeln wie eine lahme Ente über den Zielstrich zu watscheln. Es ging auf und ab. Highlights im DFB-Pokal. Die Erwartungen der Fans stiegen von Spieltag zu Spieltag - die Medien heizten ihrerseits die Stimmung noch an. Aber es kam alles ganz anders ... erinnern wir uns.


Saisonabschluss 2014/15 ....
... letzter Spieltag der Saison 2014/15. Hertha verliert bei der TSG Hoffenheim mit 2:1 Toren. Zeitgleich gewinnt der HSV sein Heimspiel gegen Schalke mit 2:0. Beide haben nun 35 Punkte auf der Habenseite und nur dank des Torverhältnisses bleibt Hertha auf Platz 15 und der HSV muss in die Relegation. Eine Zittersaison bis zum Schluss. Das ziehen der Reißleine zur rechten Zeit und die Besetzung des Chefpostens mit Dardái hatten sich doch noch ausgezahlt. Einhelliger Tenor der Vereinsführung und der Fans: bitte nicht noch so eine Saison. Die Punkte für den Klassenerhalt sollten frühst möglich eingespielt werden. Ich persönlich hatte mir Hertha im gesicherten Mittelfeld (Platz 10-12) gewünscht. Deutschlands Fußballexperten hatten da eine ganz andere Rechnung aufgemacht und sahen unsere "Alte Dame" als sicheren Absteiger. Aber da hatten sie die Rechnung ohne Dardái und unserer Mannschaft gemacht.

Montag, 16. Mai 2016

Das Bundesliga-Theater hat geschlossen ...

Der Vorhang ist endgültig gefallen. Der 34.Spieltag liegt hinter uns und alle Teams, bis auf die Eintracht aus Frankfurt (Relegation gegen Nürnberg) sowie Bayern & der BVB (DFB-Pokal -Finale) dürfen in die Sommerpause starten. Auch unsere Hertha. Sicherlich mit gemischten Gefühlen, denn die Sommerpause wird eine Kurze werden. Grund dafür ist der erreichte siebte Tabellenplatz, den Pál Dardái noch vor Wochenfrist unbedingt vermeiden wollte. Aus den letzten drei Saisonspielen (B04, D98, M05) sollten die nötigen Punkte geholt werden um minimum Platz 6 zu erreichen, damit man nicht in die Euroleague-Qualifikation muss. Dieses Ziel wurde, trotz zahlreicher Statements von Dardái und Willensbekundungen seitens der Mannschaft nicht erreicht. Zu schwach waren die Vorstellungen in Leverkusen und vor allem das letzte Saisonheimspiel (1:2 Niederlage - vor immerhin 60.000 Fans) gegen den Aufsteiger aus Darmstadt. Das torlose Remis gegen den Mitkonkurrenten um die direkten Euroleagueplätze Mainz05, brachte diesbezüglich keine Veränderung mehr in der Tabellensituation. Ja, Hertha hat alles in der Rückrunde für diesen Tabellenplatz geopfert ... vor allem Punkte.

Sonntag, 1. Mai 2016

Spendet für Kicker ...

Chin Meyer / Kabarettist
Ja ich lese noch den "Berliner Kurier" und da sind es hauptsächlich die Sportseiten die mich interessieren. Alles andere ... naja! Interessant immer wieder der "Nachschuss", der mir schon des öfteren aus der (Hertha-) Seele gesprochen hat. Aber auch die Kolumnen dieses Herren hier Namens "Chin Meyer" seines Zeichen Kabarettist. Diesmal hat er sich zu den Spielergehältern unserer Fussballprofis geäußert bzw. zu den Aussagen des Sandro Wagners zu diesem Thema. Also ich habe mich köstlich amüsiert und möchte euch dies nicht vorenthalten falls ihr es nicht schon gelesen habt.



Ist es nicht an der Zeit,auch mal junge Menschen zu unterstützen? Solche, denen die Jugend gestohlen wurde. Die harte körperliche Kinder-Arbeit verrichten mussten. Die kaum Freunde hatten. Die nicht in die disco durften. Und die kaum etwas dafür kriegen.Warum spenden wir wir nicht für Profi-Fußballer, die Darmstadt 98-Stürmer Sandro Wagner zufolge "eher zu wenig verdienen". Weil sie "unter einem enormen öffentlichen Druck stehen". Gut, das tun Krankenschwestern, Polizisten oder Altenpfleger auch. Aber soetwas sagen nur Angehörige der "Neid-Kultur" ... Wer kann das Leid eines mats Hummels ermessen, der für ein lumpiges 10 Millionengehalt nach München wechselt und hofft, dort für diesen Hungerlohn wenigstens einen Meistertitel oder ein paar Champions-League-Auslandsbesuche zu erringen? Und dem genau diese Wette auf die Füße fällt,wenn der FC das Pokalfinale gegen den BVB vermasselt. Denn der Fußball ist eine Wette, besonders in der britischen Premier League, deren nächster Meister wohl Leicester City heißt - die Wetten dagegen waren zu beginn der Saison 5000:1. Hätte Sandro Wagner so wie Tom Hanks (Einsatz 100 Pfund) einen geringen Teil seines Vermögens (etwa ne Milion) auf Leicester City gesetzt, könnte er demnächst mit fünf Millionen dem öffentlichen Druck standhalten. Werden sie von einem gutaussehenden, sportlichen jungen Mann mit einer sehr hübschen Freundin an der Straßenecke angehauen: "Haste mal`n Ferrari?", geben sie ihm bitte, was sie dabei haben: Bargeld, Kreditkarten und ihre Mutter. Sandro wird es brauchen.


Quelle:Berliner Kurier